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Risikobeurteilung für CE-/UKCA-Konformität

juristech unterstützt Hersteller, Maschinenbauer, Anlagenbauer, Importeure, Betreiber und technische Dienstleister bei der Erstellung, Prüfung und Aktualisierung von Risikobeurteilungen für Maschinen, Anlagen und technische Produkte.

Die Risikobeurteilung ist ein zentrales Element der CE-/UKCA-Konformität. Sie verbindet technische Konstruktion, Schutzmaßnahmen, Benutzerinformationen, Betriebsanleitung und technische Dokumentation. Ziel ist eine nachvollziehbare Bewertung von Gefährdungen, Risiken, Risikominderung und Restrisiken.

juristech arbeitet dabei flexibel: mit eigenen Office-Vorlagen, mit Kundenvorlagen oder in etablierten Softwareumgebungen wie Safexpert, DOCUFY Machine Safety oder WEKA Manager CE. Für spezielle Fragestellungen wie EMV-Risikobewertung und CRA-Risikobewertung stehen eigene strukturierte Vorlagen zur Verfügung.
Typische Unterstützung:

- Erstellung neuer Risikobeurteilungen für Maschinen, Anlagen und technische Produkte
- Prüfung und Ergänzung bestehender Risikobeurteilungen
- Bearbeitung in juristech-Office-Vorlagen oder Kundenvorlagen
- Bearbeitung in Safexpert, DOCUFY Machine Safety oder WEKA Manager CE
- EMV-Risikobewertung mit spezieller Vorlage
- CRA-Risikobewertung für Produkte mit digitalen Elementen mit spezieller Vorlage
- Ableitung von Schutzmaßnahmen, Restrisiken und Benutzerinformationen
- Abgleich mit Betriebsanleitung, technischer Dokumentation und Konformitätserklärung
Wann ist eine Risikobeurteilung erforderlich?

Eine Risikobeurteilung wird erforderlich, wenn Maschinen, Anlagen oder technische Produkte entwickelt, verändert, importiert, integriert oder in Verkehr gebracht werden. Sie ist besonders wichtig, wenn Gefährdungen entstehen können und Schutzmaßnahmen, Benutzerinformationen oder technische Nachweise nachvollziehbar dokumentiert werden müssen.

Typische Auslöser sind:
  • neue Maschinen, Sondermaschinen oder Vorrichtungen
  • Anlagen, Maschinenverbünde oder Gesamtheiten von Maschinen
  • Umbau, Retrofit oder Modernisierung bestehender Maschinen
  • Integration von Robotern, Zuführungen, Fördertechnik oder Automatisierung
  • neue Betriebsarten, Zugangskonzepte oder sicherheitsbezogene Funktionen
  • unvollständige oder veraltete Bestandsdokumentation
  • Kundenanforderungen, Audits oder interne Freigaben
  • CE-/UKCA-Konformitätsbewertung
  • Erstellung oder Aktualisierung von Betriebsanleitungen
  • Import technischer Produkte mit unklarer Dokumentationslage
  • EMV-Bewertung bei elektrischen oder elektronischen Produkten
  • CRA-Bewertung bei Produkten mit digitalen Elementen

Ziel ist nicht nur eine formale Tabelle. Entscheidend ist, dass technische Gefährdungen, Schutzmaßnahmen, Restrisiken und Dokumentationsfolgen nachvollziehbar miteinander verbunden werden.
Was umfasst eine Risikobeurteilung?


Der konkrete Umfang hängt von Produkt, Zielmarkt, Normen, Komplexität und Projektsituation ab. Für Maschinen, Anlagen und technische Produkte umfasst eine Risikobeurteilung typischerweise die folgenden Bausteine.

Produkt- und Verwendungsgrenzen
Am Anfang steht die Beschreibung des Produkts und seiner Grenzen. Ohne klare Abgrenzung von Funktion, Lebensphasen, Einsatzbedingungen und Benutzergruppen kann keine belastbare Risikobeurteilung entstehen.

Typische Inhalte:
- Produkt- oder Maschinenbeschreibung
- bestimmungsgemäße Verwendung
- vorhersehbare Fehlanwendung
- böswillige Versuche Dritter (MVO)
- Lebensphasen
- Benutzergruppen
- Einsatzbedingungen
- räumliche und funktionale Grenzen
Gefährdungsidentifikation
Für das Produkt müssen die relevanten Richtlinien, Verordnungen, Normen und weiteren Anforderungen ermittelt werden. Dabei geht es nicht nur um eine Liste von Vorschriften, sondern um deren konkrete Bedeutung für Konstruktion, Sicherheit, Dokumentation und Kennzeichnung.

Typische Inhalte:
- mechanische Gefährdungen
- elektrische Gefährdungen
- thermische Gefährdungen
- Lärm, Vibration oder Strahlung
- ergonomische Gefährdungen
- Gefährdungen durch Steuerung, Software oder Energiequellen
- Gefährdungen bei Montage, Inbetriebnahme, Betrieb, Wartung und Störung
- Schnittstellen zu anderen Maschinen oder Anlagenbereichen
Risikoeinschätzung und Risikobewertung
Für identifizierte Gefährdungen wird eingeschätzt, wie schwer mögliche Schäden sein können und wie Risiken vor und nach Maßnahmen zu bewerten sind.

Typische Inhalte:
- Schadensschwere
- Eintrittswahrscheinlichkeit
- Expositionshäufigkeit
- Möglichkeit zur Vermeidung oder Begrenzung
- Risikostufe vor Schutzmaßnahmen
- Risikostufe nach Schutzmaßnahmen
- Bewertung verbleibender Restrisiken
Risikominderung und Schutzmaßnahmen
Aus der Bewertung werden technische, organisatorische oder informative Schutzmaßnahmen abgeleitet. Dabei steht die technische Risikominderung im Vordergrund, bevor Benutzerinformationen und Warnhinweise genutzt werden.

Typische Inhalte:
- konstruktive Schutzmaßnahmen
- trennende Schutzeinrichtungen
- sicherheitsbezogene Steuerungsfunktionen
- Zugangskonzepte
- Betriebsarten und Verriegelungen
- organisatorische Maßnahmen
- Benutzerinformationen und Warnhinweise
- Hinweise für Betriebsanleitung und Kennzeichnung
Restrisiken und Benutzerinformationen
Nicht alle Risiken lassen sich vollständig technisch beseitigen. Verbleibende Restrisiken müssen nachvollziehbar dokumentiert und in Betriebsanleitung, Warnhinweisen oder Schulungsunterlagen berücksichtigt werden.

Typische Inhalte:
- Beschreibung verbleibender Restrisiken
- Hinweise zur sicheren Verwendung
- Warnhinweise
- Anforderungen an persönliche Schutzausrüstung
- Hinweise für Wartung und Instandhaltung
- Qualifikationsanforderungen für Benutzer
- Übernahme relevanter Inhalte in die Betriebsanleitung
EMV-Risikobewertung
Für elektrische und elektronische Produkte kann eine spezifische EMV-Risikobewertung erforderlich oder sinnvoll sein. Dabei wird bewertet, welche elektromagnetischen Störquellen, Störfestigkeitsanforderungen oder Einsatzbedingungen für das Produkt relevant sind.

Typische Inhalte:
- Produkt- und Einsatzumgebung
- relevante EMV-Anforderungen
- mögliche Störaussendungen
- mögliche Störbeeinflussungen
- Schnittstellen, Leitungen und Energieversorgung
- Bezug zu Prüfungen, Normen und technischer Dokumentation
- Maßnahmenübersicht bei offenen Punkten

juristech verwendet hierfür eine eigene strukturierte EMV-Vorlage.
CRA-Risikobewertung
Für Produkte mit digitalen Elementen kann eine CRA-Risikobewertung erforderlich oder sinnvoll sein. Dabei werden Cybersicherheitsrisiken, Produktfunktionen, Schnittstellen, Datenflüsse und mögliche Auswirkungen auf Sicherheit, Verfügbarkeit oder Integrität betrachtet.

Typische Inhalte:
- Produkt mit digitalen Elementen
- Software- und Kommunikationsschnittstellen
- Netzwerkanbindung und Fernzugriff
- mögliche Schwachstellen und Angriffspfade
- Auswirkungen auf Funktion und Sicherheit
- Security-by-Design- und Update-Aspekte
- Bezug zu technischer Dokumentation und Nachweisführung
- Maßnahmenübersicht bei offenen Punkten

juristech verwendet hierfür eine eigene strukturierte CRA-Vorlage.
Dokumentation der Ergebnisse
Die Risikobeurteilung muss so dokumentiert werden, dass Entscheidungen später nachvollziehbar bleiben und mit technischer Dokumentation, Betriebsanleitung und Konformitätserklärung zusammenpassen.

Typische Inhalte:
- Risikobeurteilungsdokument
- Gefährdungsliste
- Maßnahmenübersicht
- steuerungstechnische Sicherheitsmaßnahmen
- Restrisikohinweise
- Verweise auf Betriebsanleitung
- Verweise auf Normen und technische Nachweise
- offene Punkte und Maßnahmenplan
- Versionsstand und Änderungsverfolgung
So läuft die Zusammenarbeit ab

Welche Ergebnisse erhalten Sie?

Je nach Projektumfang erhalten Sie eine oder mehrere der folgenden Grundlagen:

neue Risikobeurteilung für Maschine, Anlage oder technisches Produkt
Prüfung oder Ergänzung vorhandener Risikobeurteilungen
Gefährdungsübersicht nach Lebensphasen und Funktionen
Bewertung von Risiken vor und nach Schutzmaßnahmen
Maßnahmenliste zur Risikominderung
Restrisikohinweise für Betriebsanleitung und Benutzerinformationen
Definition steuerungstechnischer Maßnahmen
Schnittstellenbewertung bei Anlagen oder Maschinenverbünden
EMV-Risikobewertung mit strukturierter Vorlage
CRA-Risikobewertung für Produkte mit digitalen Elementen
Export oder Bearbeitungsstand aus Safexpert, DOCUFY Machine Safety oder WEKA Manager CE
Lückenliste und Maßnahmenplan bei unvollständigen Unterlagen
nachvollziehbare Grundlage für technische Dokumentation und Konformitätserklärung

Das Ziel ist eine Risikobeurteilung, die nicht isoliert in einer Datei steht, sondern praktisch mit Konstruktion, Dokumentation, Sicherheitskonzept und CE-/UKCA-Konformitätsbewertung verbunden ist.

Typische Praxisbeispiele
Die folgenden Beispiele zeigen anonymisierte Projektsituationen. Aus Gründen der Vertraulichkeit werden keine Kundennamen oder produktspezifischen Details genannt.
Beispielprojekte (anonymisiert)
Abgrenzung und Verantwortung

juristech unterstützt bei technischer Bewertung, Gefährdungsidentifikation, Risikobeurteilung, Dokumentationsstruktur und Nachweisaufbereitung.

Die Verantwortung für technische Umsetzung, Auswahl und Realisierung von Schutzmaßnahmen, vollständige Produktkonformität, Konformitätserklärung und Kennzeichnung bleibt grundsätzlich beim Hersteller beziehungsweise beim jeweils verantwortlichen Wirtschaftsakteur.

Eine Risikobeurteilung ersetzt keine abschließende technische Prüfung, keine Validierung sicherheitsbezogener Funktionen und keine anwaltliche Rechtsberatung oder Vertretung in rechtlichen Streitigkeiten.
Warum juristech?
Vorteil 1
Technik und Regulierung verbunden

Wir betrachten nicht nur formale Anforderungen, sondern auch technische Zusammenhänge, Schnittstellen, Risiken und Dokumentationslogik.
Vorteil 2
Spezielle Vorlagen für EMV und CRA

Für EMV-Risikobewertungen und CRA-Risikobewertungen stehen eigene strukturierte Vorlagen zur Verfügung, damit diese Themen gezielt und nachvollziehbar bearbeitet werden können.
Vorteil 3
Verbindung von Technik und Dokumentation

Die Risikobeurteilung wird nicht isoliert betrachtet, sondern mit Betriebsanleitung, technischer Dokumentation, Normenliste und Konformitätserklärung verknüpft.
Vorteil 4
Anschlussfähig für interne Teams

Die Ergebnisse sind so aufgebaut, dass Konstruktion, Qualitätssicherung, technische Redaktion, Einkauf und Projektleitung damit weiterarbeiten können.
Häufige Fragen zur Risikobeurteilung

Was ist der Unterschied zwischen Risikoanalyse und Risikobeurteilung?
Der Begriff Risikoanalyse wird häufig umgangssprachlich verwendet. Im CE- und Maschinenkontext ist Risikobeurteilung der umfassendere Begriff, weil neben der Analyse auch Bewertung, Risikominderung und Dokumentation der Ergebnisse dazugehören.
Sie möchten eine Risikobeurteilung erstellen oder prüfen lassen?


Schildern Sie uns kurz Produkt, Maschine oder Anlage, vorhandene Unterlagen, gewünschte Vorlage oder Softwareumgebung und aktuelle Fragestellung. In einem ersten Gespräch klären wir, ob eine neue Risikobeurteilung, eine Ergänzung, eine EMV-Risikobewertung oder eine CRA-Risikobewertung sinnvoll ist.

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Beispiel: Maschinentyp, Zielmarkt EU/UK, Hersteller/Importeur/Betreiber, vorhandene Unterlagen, aktuelles Problem.


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juristech Lewandowski
4 rue de la Clairière
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Telefon: +33 (0) 39 2280125

E-Mail: andreas.lewandowski@juristech.eu


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